Perpetuum mobile – Songs from the Codex Buranus von Peter Schindler für Chor, Band und Vokalsolist*innen

Perpetuum mobile – Songs from the Codex Buranus von Peter Schindler für Chor, Band und Vokalsolist*innen

Perpetuum mobile – Songs from the Codex Buranus von Peter Schindler für Chor, Band und Vokalsolist*innen

Sonntag, 5. Juli 2026, 18:00 Uhr
Hoffnungskirche, Elsa-Brändström-Straße 33, 13189 Berlin
Rixdorfer Kantorei, Vera Kähler (Mezzosopran), Florian Hille (Bariton), David Can Erekul, (Piano), Holly Schlott (Saxofon), Georg-V. Meyer (Oboe), Till Reisener (Percussion), Leitung: KMD Anke Meyer
Der Eintritt ist frei, wir freuen uns über eine Spende am Ausgang.

Klänge in Hoffnung

Sonntag, 5. Juli 2026, 18:00 Uhr

Perpetuum mobile – Songs from the Codex Buranus von Peter Schindler

für Chor, Band und Vokalsolist*innen

 

Vertontes Weltkulturerbe - der CODEX BURANUS

800 Jahre alt! – aber bis heute atemberaubend nahe an unserer Lebenswelt stehende Texte bringen wir in der Vertonung von Peter Schindler zur Aufführung.

Einer unserer Lieblingskomponisten, Peter Schindler, hat eine Auswahl dieser alten Sammlung, des Codex Buranus, vertont.

Wir singen in Latein als sehr lebendige, poetische Sprache mit ihren verblüffend aktuell wirkenden Themen. Die Musik bewegt sich zwischen mittelalterlicher Tonsprache, einem jazzaffinen Rhythmus-Flow und popinspirierte Songs im Wechsel mit variantenreichen chorischen Teilen. Neben homophonen und fugierten Sätzen stehen pop- und jazzinspirierte Songs.

Neugierig wartete unsere Rixdorfer Kantorei auf das neue Werk eines ihrer Lieblingskomponisten, Peter Schindler.

Inzwischen ist es da und wurde von uns vor einem Jahr nach Berlin geholt zur Fête da la Musique.

Wir waren erstaunt, wie nahe diese 800 Jahre alten Texte, diese Schilderungen und Gedanken an unserer heutigen Lebenswelt stehen, uns erfassen und berühren.

PERPETUUM MOBILE

Der Titel weist auf die Gesamtkonzeption des Stückes hin, die der Komponist so beschreibt:

Die Schöpfung hat die Erschaffung der Welt in Gang gesetzt. Ereignisse und Abläufe kehren aufs Neue ewig wieder. Als Beispiele „perpetuierlicher Bewegung“ werden oft Naturerscheinungen angeführt. Aber auch die Bewegungen der Himmelskörper haben ein Anfang und ein Ende, genauso wie Ebbe und Flut. Allerdings sind die Zeiträume, in denen das geschieht, für den Menschen nicht vorstellbar und nicht messbar. Der Titel steht somit für die gefühlte Ewigkeit, für das Auf und Ab der Zeiten…

Die Bedeutung der Texte liegt in der Internationalität dieser mehrsprachigen Sammlung, jenseits von Sprach- und Kulturgrenzen…

Das wertvolle Zeugnis mittelalterlicher Kultur und europäischer Geschichte ist einzigartig. Die Texte sind in ihrer Globalität und Radikalität beeindruckend, in ihrem Sehnen, Suchen und Hoffen atemberaubend wahr und zeitlos; alle Facetten unseres Lebens finden hierin Beachtung, das menschliche Miteinander und das Wissen um die Vergänglichkeit sind die wiederkehrenden Themen.

Stilistisch bewegt sich Schindlers Vertonung im Spannungsfeld zwischen mittelalterlicher Tonsprache und einem jazzaffinen Rhythmusflow. Neben homophonen und fugierten Sätzen stehen pop- und jazzinspirierte Stücke.

Unsere gekürzte Fassung wird etwa 70 Minuten dauern; Im Namen aller Mitwirkenden und auch Peter Schindlers laden wir Sie und Euch herzlich hierzu ein.

 

Dies ist ein Gast-Konzert der Rixdorfer Kantorei unter der Leitung von Kirchenmusikdirektorin Anke Meyer, die hier in der Hoffnungskirche viele Jahre tätig war und maßgeblich an der Realisierung des damaligen Orgel-Neubaus beteiligt war.

 

Rixdorfer Kantorei,

Vera Kähler (Mezzosopran), Florian Hille (Bariton),

David Can Erekul, (Piano), Holly Schlott (Saxofon),

Georg-V. Meyer (Oboe), Till Reisener (Percussion),

Leitung: KMD Anke Meyer

Der Eintritt ist frei, wir freuen uns über eine Spende am Ausgang.

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