Taufe

Seit es Christen gibt, ist die Taufe das Zeichen des Eintritts in die Gemeinschaft der Glaubenden. In der Taufe dürfen wir den getauften Menschen der Liebe Gottes anbefehlen und ihn von Gott angenommen wissen.

Seit vielen Jahrhunderten werden Kinder getauft, weil ihre Eltern sie von Anfang an Gott anvertrauen und sie in der Gemeinschaft der Getauften aufwachsen sollen. Diese Kinder können sich bei der Konfirmation dann selbst zum christlichen Glauben bekennen. Aber auch Erwachsene, die nicht als Kinder getauft wurden, können jederzeit getauft werden. Mit der Taufe beginnt auch offiziell die Zugehörigkeit zu einer christlichen Kirche. Wenn jemand in der evangelischen Kirche getauft wird, ist damit die Mitgliedschaft in der Evangelischen Kirche begründet. Die Taufe wird jedoch nicht wiederholt, auch wenn jemand aus der Kirche ausgetreten ist und später dann wieder dazu gehören möchte.

Wenn Sie getauft werden möchten oder Ihr Kind taufen lassen möchten, wenden Sie sich bitte an Ihre Pfarrerin oder Ihren Pfarrer.

Abmeldung zur Taufe (Dimissoriale)

Wer zur Hoffnungskirchengemeinde gehört und sein Kind in einer anderen Gemeinde taufen lassen möchte, benötigt eine Abmeldung (Dimissoriale), die bei der anderen Gemeinde vorgelegt werden muss. Diese Abmeldung können Sie in unserem Gemeindebüro beantragen. In der Regel übergibt Ihnen dann Ihre Pfarrerin bzw. Ihr Pfarrer diese nach Vereinbarung persönlich.

Taufpaten/Patenamt

Paten sind Menschen, die auf Wunsch der Eltern und im Auftrag der Kirche bei der Taufe dabei sind, das getaufte Kind auf seinem Lebensweg begleiten wollen und ihm von ihrem christlichen Glauben weitergeben, damit das Kind erfährt, was Glaube bedeuten kann.

In der Ordnung der Evangelischen Kirche heißt es dazu (Lebensordnung, Art. 16):

„Für die Taufe eines Kindes werden in der Regel Patinnen und Paten bestellt. Patinnen und Paten sind Zeuginnen und Zeugen des Taufvollzugs und haben die Aufgabe, gemeinsam mit den Eltern und der Gemeinde für die Erziehung des Kindes im christlichen Glauben zu sorgen. Patin oder Pate kann sein, wer der evangelischen Kirche angehört und zum Abendmahl zugelassen ist. Auch Mitglieder einer der Arbeitsgemeinschaft christlicher Kirchen angehörenden Kirche können zum Patenamt zugelassen werden. Daneben soll jedoch eine Patin oder ein Pate der evangelischen Kirche angehören.“

Patenbescheinigung

Zum Nachweis der Zugehörigkeit zur Evangelischen Kirche bzw. zu einer anderen Kirche benötigen die Paten eine so genannte Patenbescheinigung. Diese wird von der eigenen Kirchengemeinde ausgestellt und ist in der Gemeinde, wo die Taufe stattfindet, vorzulegen.

Wenn Sie als Mitglied der Hoffnungskirchengemeinde Pate bzw. Patin werden, wenden Sie sich bitte an das Gemeindebüro. Dort wird die Patenbescheinigung vorbereitet. Die Pfarrerin oder der Pfarrer übergeben Ihnen die Patenbescheinigung dann in der Regel nach Absprache persönlich.

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