Der Gemeindekirchenrat - Die Leitung der Gemeinde

„Die Leitung der Kirchengemeinde obliegt dem Gemeindekirchenrat.“ (Grundordnung der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz, Art. 15 [1])

Dem Gemeindekirchenrat gehören die so genannten „Ältesten“ an, die von den Mitgliedern der Gemeinde gewählt werden. Die Amtszeit der Mitglieder des Gemeindekirchenrats beträgt sechs Jahre. Dem Gemeindekirchenrat gehören neben den gewählten „Ältesten“ mit gleichem Stimmrecht die Pfarrerin und  der Pfarrer an. Gemeinsam werden alle wesentlichen Entscheidungen der Gemeinde in den regelmäßigen Sitzungen (in der Regel monatlich) getroffen.

In der Hoffnungskirchengemeinde bilden zurzeit zwölf gewählte Älteste und die Pfarrerin den Gemeindekirchenrat.

Cord-Henning Borcholt
ist Vorsitzender des Gemeindekirchenrats

 

Die weiteren Mitglieder des Gemeindekirchenrats sind:
Dr. Christian Höpfner
Gudrun Lange
Peter Bauer
Norbert Walker
Matthias Bahre
Dr. Stefan Rakowsky
Claus-Dieter Tesche
Martin Profft
Natascha Geistmann
Martin Hallof
Ulf Handrek

Ersatzälteste sind:

Dr. Andreas Schoberth
Frank Schikarski
Stefan Rebohm

Unsere Pfarrerin

Pfarrerin Treu

Ulrike Treu
ist unsere geschäftsführende Pfarrerin.

Unsere Pfarrerin

Pfarrerin Trende

Margareta Trende

 

Alle Kontaktdaten finden Sie unter der Rubrik Ansprechpartner.

Gemeindebeirat

Der Gemeindebeirat ist ein Gremium der Gemeinde, das einerseits den Gemeindekirchenrat bei seinen Entscheidungen beraten soll und andererseits Informationen und Entscheidungen des Gemeindekirchenrats im Sinne der Multiplikation in die weitere Gemeinde hinein tragen soll. In der Grundordnung der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz heißt es dazu (Art. 27 GO):

„Der Gemeindekirchenrat soll einen Gemeindebeirat bilden, in den er insbesondere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie Personen beruft, die sich an den gemeindlichen Diensten, Kreisen und Gruppen beteiligen; die Dienste, Kreise und Gruppen machen Vorschläge. Mitglieder des Gemeindekirchenrates sollen nicht zugleich Mitglieder des Gemeindebeirates sein. Die Zahl der Mitglieder des Gemeindebeirates soll mindestens so groß sein wie die Zahl der Mitglieder des Gemeindekirchenrates. […]

Der Gemeindebeirat tritt mindestens dreimal im Jahr zusammen; zwei dieser Sitzungen sollen gemeinsam mit dem Gemeindekirchenrat stattfinden. Zu Sitzungen des Gemeindebeirats lädt seine Vorsitzende oder sein Vorsitzender ein; zu den gemeinsamen Sitzungen wird von den Vorsitzenden des Gemeindekirchenrats und des Gemeindebeirats gemeinsam eingeladen. Der Gemeindebeirat muss einberufen werden, wenn ein Drittel seiner Mitglieder oder der Gemeindekirchenrat es verlangt.

Der Gemeindebeirat wirkt bei der Planung und Koordinierung sowie bei der Beratung von Einzelfragen der Gemeindearbeit mit. Er kann Anfragen an den Gemeindekirchenrat richten und Anregungen geben. Er wird vom Gemeindekirchenrat über wesentliche Ereignisse und Entwicklungen im Leben der Gemeinde, des Kirchenkreises und der Landeskirche sowie über Arbeitsvorhaben und Beschlüsse des Gemeindekirchenrats unterrichtet, soweit es sich nicht um vertrauliche Angelegenheiten handelt.

Vor wichtigen Entscheidungen, insbesondere vor der Wahl von Ältesten sowie vor der Bestellung von ordinierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, hat der Gemeindekirchenrat den Gemeindebeirat zu hören.“

Vorsitzende des Gemeindebeirats der Hoffnungskirchengemeinde ist Claudia Bourcevet.

Wahlen

Die Evangelische Kirche ist weitgehend demokratisch strukturiert. Die Leitung der Gemeinden wird durch die Gemeindemitglieder gewählt. In der Hoffnungskirchengemeinde finden in der Regel alle sechs Jahre die Wahlen zum Gemeindekirchenrat, dem höchsten Leitungsgremium der Gemeinde, statt. Wahlberechtigt sind alle Gemeindemitglieder ab 14 Jahren. Die nächste Wahl wird voraussichtlich 2019 stattfinden.

Der Gemeindekirchenrat wählt - wenn die Neubesetzung einer Pfarrstelle nötig geworden ist - den Pfarrer bzw. die Pfarrerin (wenn nicht eine turnusgemäße Besetzung der Stelle durch die Kirchenleitung vorgesehen ist).

Recht

Die Gemeinden der Evangelischen Kirche handeln im Rahmen von Ordnungen und Kirchengesetzen, die von der Landessynode oder der Kirchenleitung beschlossen werden.

Die so genannte Grundordnung ist eine Art Verfassung der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz, zu der auch die Hoffnungskirchengemeinde gehört (siehe: Landeskirche).

Im Internet sind alle Ordnungen unserer Landeskirche einsehbar:
www.kirchenrecht-ekbo.de

Über dem Altar

Wandmalerei über dem Altar

Links

Sie finden hier die Grundordnung der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz.

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